Projekt „Am Dorfgraben“ macht's vor

Die energetische Sanierung im Quartier wurde 2025 mit der Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen.

Die energetische Sanierung im Quartier „Am Dorfgraben“ konnte 2025 mit der Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen werden. Nunmehr präsentieren sich die Häuser Nummer 34 bis 66 in komplett neuem Look. Außen neugestaltete und mit Dämmplatten versehene Fassaden, neue barrierearme Vorstellbalkone statt Loggien und neue Dächer mit PV-Anlagen. Innen neue Versorgungsstränge, neue Fenster und neue Bäder mit Duschen ohne Schwelle. Die Kellerdecken wurden ebenso isoliert wie das Dachgeschoss.

Wärmepumpen ohne Spitzenlastkessel

Viel Komfort und ein modernes Wohngefühl in den 102 öffentlich geförderten Wohnungen, das auch viel mit der neuen Heiztechnik zu tun hat: Die alten Gasheizkessel in den Kellern wichen einer Versorgung per Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Spitzenlastkessel. Je zwei dieser Wärmepumpen versorgen je eine Häuserzeile mit 18 Wohnungen. In den Kellern stehen jetzt große Behälter als Pufferspeicher mit Heißwasser, das von den Wärmepumpen aufgeheizt wird.

„Unser Projekt am Dorfgraben macht deutlich: Mietshäuser benötigen keine Pumpen in Kraftwerksgröße, sondern vergleichsweise dezente Einheiten, die vor allem eines tun: Sie sparen CO2 ein. Genau darauf kommt es an, wenn wir unseren Bestand schrittweise weiterentwickeln wollen“, sagt WKR-Vorstand BastianImig. Hinzu kommen Grünflächen zwischen den Häuserzeilen: Sie wurden nach dem „Schwammstadt“-Prinzip angelegt.

Die Wohnstätte plant, ihren gesamten Immobilienbestand bis zum Jahr 2045 schrittweise weiterzuentwickeln. Die Siedlung in Oppum ist dafür so etwas wie eine Blaupause: schöne, energieeffiziente Wohnungen in einem grünen Umfeld zu sozialverträglichen Mieten.

Fotos: WKR