Winterdienst: freie und sichere Wege für alle

Auch wenn Krefeld meist von Schnee und Eis verschont bleibt, zählt der Winterdienst zu den Mieterpflichten. Für den Fall des Falles hier ein paar wichtige Tipps für Sie.

Um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Nachbarn nicht zu gefährden, ist es wichtig, dass sich Mieter*innen der Wohnstätte am Winterdienst in ihrem Haus beteiligen. So steht es auch – sofern nicht die Wohnstätte diese Aufgaben übernimmt – im Mietvertrag. Konkret: Schnee und Eisflächen müssen mit handelsüblichem Granulat und Sand bestreut und dann beseitigt werden. Dies betrifft insbesondere die Zugangswege außerhalb des Hauses einschließlich der Außentreppen und den Bürgersteig vor dem Haus. Beginnen Sie mit der Schneebeseitigung am besten, wenn absehbar ist, dass der Schneefall nachlässt.

Die Zuwege einen Meter freihalten

Achten Sie auch darauf, auf Gehwegen und Fußgängerüberwegen eine Bahn von mindestens einem Meter Breite freizuhalten. Gleiches gilt für den Weg vom Haus zu den Mülltonnen. Der Winterdienst sollte zwischen 7 und 20 Uhr nach jedem Schneefall bzw. bei Auftreten von Glätte stattfinden. Landen Schnee und Eis nach 20 Uhr, sind diese werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 8 Uhr zu beseitigen.
Die sind berufstätig oder aus Alters- oder Krankheitsgründen verhindert? Dann bitten Sie eine andere Person (Nachbar, Familie etc.), die Räum- und Streuarbeit für Sie zu übernehmen. Es wird sehr empfohlen, den Ersatz innerhalb der Nachbarschaft zu regeln, bevor ein kostenpflichtiger Dienst beauftragt werden muss.

Vermeiden Sie Bußgelder und Schlimmeres

Der Winterdienst ist eine durchaus ernstzunehmende Mieterpflicht, denn: Sollte es wegen Nichtbeachtung zu einem Unfall kommen, drohen Schadensersatzansprüche seitens der Betroffenen ebenso wie Bußgelder. Lassen Sie es nicht dazu kommen, und wenn Sie Fragen oder eine Mitteilung zum Winterdienst haben, melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter oder Hausbetreuer.

Fotos: privat