Cookie-Einstellungen ändern

Gute Noten für kommunale Wohnungsunternehmen

Warum schneiden kommunale Wohnungsunternehmen bei der Mieterzufriedenheit oft sehr gut ab? Hierfür hat sich die Wohnstätte Krefeld mit einer bundesweiten Studie beschäftigt.

Regelmäßig erforscht das unabhängige Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte immo.consult den Wohnungsmarkt. Für die repräsentativen Umfragen werden jeweils 1.000 Mieterhaushalte in ganz Deutschland online befragt. Veröffentlicht werden die Ergebnisse zur Mieterzufriedenheit im „Servicemonitor Wohnen“; der jüngste stammt vom November 2020. Darin finden sich ein paar interessante Zahlen und Aussagen.

Die vollkommen-Zufriedenen

44 % der Mieterschaft ist in der Gesamtbetrachtung des Marktes mit der Vermieterleistung vollkommen oder sehr zufrieden. Spitzenreiter bei der hohen Zufriedenheit auf Mieterseite sind kommunale Wohnungsunternehmen wie etwa die Wohnstätte Krefeld. Bei diesen Anbietern ist der Anteil der vollkommen-Zufriedenen von 13 % in 2018 auf 21 % in 2020 gestiegen – ein deutliches Plus. Im selben Zeitraum sank der Anteil der vollkommen-Zufriedenen bei privaten Einzelvermietern von 22 % auf 19 %.

Langjährige Treue fällt auf

Die Mieterzufriedenheit hängt von vielen Faktoren ab, dazu zählen u.a. die Wohnung selbst, die Miethöhe, die Erreichbarkeit sowie Service und Hilfsbereitschaft des Vermieters. Dass diese Kriterien – bei 82 % der Wohnungen der Wohnstätte Krefeld liegt der Quadratmeterpreis unterhalb von 6,30 Euro – gerade für kommunale Wohnungsunternehmen und Genossenschaften gut bis sehr gut beurteilt werden, zeigen weitere Ergebnisse: Rund 75 % deren Mieter*innen geben an, sie würden im Falle eines Umzugs wieder nach einer Wohnung bei den Genannten fragen. Das kann die Wohnstätte bestätigen: Ein großer Teil unserer Mieterschaft wohnt bereits seit 40, 50 oder 60 Jahren bei uns – Umzüge wegen Nachwuchs, Familienverkleinerung oder Single-Status eingerechnet. „Die allermeisten Wohnstätte-Mieter*innen fragen bei uns direkt nach und bleiben uns somit treu“, bestätigt Peter Schwarz, Geschäftsbereichsleiter der WKR-Hausbewirtschaftung.

Erreichbarkeit wandelt sich

Zur Kontaktaufnahme mit dem Vermieter greifen die meisten Mieter*innen, nämlich 57 %, am liebsten zum Telefon. E-Mail folgt mit 19 % auf Platz zwei. Das passt: Mieter*innen der Wohnstätte Krefeld bekommen nicht nur die direkten Durchwahlen und E-Mail-Adressen ihrer Ansprechpartner*innen an die Hand. Sie können diese auch pro Bezirk leicht nachschauen unter www.wohnstaette-krefeld.de/service/ansprechpartner.

Fakt ist auch: Bei allen Haushalten mit Mieter*innen unter 30 Jahren – so steht’s im jüngsten „Servicemonitor Wohnen“ – ist eine Mieter-App zur Kontaktaufnahme besonders beliebt und gefragt. Daran arbeitet die Wohnstätte Krefeld konsequent. Im Zuge der Digitalisierung von vielen Geschäftsvorgängen und Abläufen ist geplant, die Mieter-App der WKR bis Mitte 2022 anzubieten. Für Mieter*innen der Wohnstätte Krefeld bedeutet dies mehr Komfort beim Dialog und beim Austausch von Informationen.

Sie wohnen, wir kümmern uns

Ob Beschwerde, Reparaturmeldung, Nebenkostennachfrage oder sonstige Mieter-Angelegenheit – der „Servicemonitor Wohnen“ ermittelt auch, wie gut sich der Vermieter um die Anliegen seiner Mieterschaft kümmert. Dafür wird der CES errechnet, der Customer Effort Score. Dieser klärt, wie leicht es der Vermieter seinen Mieter*innen macht, das jeweilige Anliegen zu klären. Hier rangieren Wohnungsgenossenschaften bzw. kommunale Wohnungsunternehmen wie die Wohnstätte Krefeld mit CES-Werten von 80 bzw. 78 vor privaten Einzelvermietern, privaten Wohnungsunternehmen und Verwaltungsgesellschaften.

Fotos: WKR